Sektion Wirbelsäulenchirurgie

Moderne Therapien für mehr Beweglichkeit

Die neu etablierte Sektion Wirbelsäulenchirurgie am Herz-Jesu-Krankenhaus erweitert das Behandlungsspektrum der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie. Behandelt werden verletzungs- und verschleißbedingte Erkrankungen der Wirbelsäule.

Im August 2026 haben wir die Sektion für Wirbelsäulenchirurgie neu etabliert. Durch die Sektion wird das Spektrum der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie erweitert, sodass Sie hier eine individuell und spezifische Behandlung erhalten. Bei ganzheitlichem Behandlungsansatz werden ihre Beschwerden zunächst auf konservativem Weg behandelt. Hierzu stehen schonende Verfahren und eine minimal invasive Schmerztherapie zur Verfügung.

Bei höhergradigen Verletzungen oder verschleißbedingten Erkrankungen ist manchmal eine Operation notwendig. Hierzu bieten wir Ihnen, wenn möglich eine minimalinvasive Operation an, wenn nötig muss ein größeres operatives Verfahren zur Behandlung ihrer Beschwerden gewählt werden. 

Für die Wirbelsäulenchirurgischen Operation sind modernste Geräte und Operationstechniken neu etabliert worden.

Die Vor- und Nachbehandlung wird über unser MVZ Westerwald in Dernbach oder der Zweigstelle in Diez abgebildet.

Unsere Leistung für Ihre Gesundheit

  • Fachärztliche Notfallversorgung 24/7 oder an 365 Tage über 24 Stunden
  • Diagnostische Abklärung durch konventionelles Röntgen, CT- und/ oder MRT Untersuchungen.
  • Austestung der Beschwerden mittels Facettenspritzen sowie Wurzelblockaden
  • Mikrochirurgische Bandscheibenoperationen an Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule
  • Implantation von Bandscheibenprothesen an der Halswirbelsäule
  • Mikrochirurgische Dekompression (Erweiterung des Nervenkanals bei Spinalkanalsteose)
  • Behandlung von Brüchen an der Wirbelsäule minimalinvasiv (Kyphoplastie)
  • stabilisierende Operation bei Brüchen (MIS stabilisierende Operation bei Schraubenstabsystem)
  • Stabilisierende Operation bei Wirbelgleiten und degenerativen Instabilitäten
  • Behandlung von Tumoren im Wirbelsäulenbereich
  • Behandlung von entzündlichen Veränderungen im Wirbelsäulenbereich
  • Revisionsoperation bei vorangegangene Operationen.

Krankheitsbilder

  • Zerreißung der Bandscheibe in Hals-,Brust-  oder Lendenwirbel.
  • Hierdurch entsteht eine Druckbelastung auf den Spinalnerven..
  • Diagnostische Maßnahmen wie Röntgen der WS in 2 Ebenen
  • weiterführende Maßnahmen MRT WS/CT WS
  • Schmerztherapie, Physiotherapie
  • Bei isolierten Schmerzen zunächst konservative Therapie
  • Bei Schmerzen mit Gefühlsstörungen, mögliche konservative Therapie
  • Bei Schmerzen, Gefühlsstörungen und einer Schwäche(Parese) ist eine Operation notwendig
  • Bei Schmerzen über 12 Wo ohne Schwäche und fehlender Besserung unter konservativer Therapie muss über einen OP nachgedacht werden.
  • Taubheit im Gesäß und Genital mit Kontrollverlust für Blase und Darm - Notfall-OP notwendig

  • Entstehen durch unterschiedliche Mechanismen. Häufig entsteht ein Bruch durch einen Sturz auf den Rücken oder einen Sturz aus einer größeren Höhe. 
  • Es gibt auch Brüche welche ohne ein Sturzereignis entstehen. Hier ist ein weicher Knochen (osteoporotische Frakturen) für die Beschwerden ursächlich.
  • Diagnostische Maßnahmen: Röntgen der WS in 2 Ebenen
  • weiterführende Maßnahmen MRT WS/CT WS
  • Schmerztherapie, Physiotherapie,
  • Bei unverschobenen Brüchen zunächst konservative Therapie
  • Gegebenenfalls Verordnung einer Orthese
  • Bei instabilen Brüchen oder verschobenen Brüchen besteht die Notwendigkeit einer operativen Therapie.
  • Bei unverschobenen Brüchen welche sich Verlauf der Kontrollen verändern.

Operatives Vorgehen:

  • minimalinvasive Stabilisierung mit Knochenzement welcher in den Wirbel eingebracht wird. Hierzu wird der frakturierte Wirbel erst mittels „kleinen Ballons“ aufgerichtet (Kyphoplastie).
  • Stabilisierung mit einem Schraubenstabsystem welches über minimalinvasive Zugänge eingebracht wird
  • Stabilisierung mit einem Schraubenstabsystem und eventuell einem Wirbelkörperersatz bei stark verschobenen Brüchen mit Einengung des Nervenkanals in offener Technik.

  • Verschleißbedingte Veränderungen der kleinen Wirbelgelenke. Sie sind häufig verantwortlich für die unspezifischen Rückenschmerzen.
  • Diagnostische Maßnahmen wie Röntgen der WS in 2 Ebenen
  • Eventuell weiterführende Maßnahmen MRT WS/CT WS
  • Probatorische Infiltration der Gelenke
  • Schmerztherapie, Physiotherapie
  • Denervierung der Facettengelenke
  • Entfernung von Facettengelenkszysten

Sie entstehen durch Abnutzung oder Unfall hervorgerufene Veränderungen der Wirbelsäule welche Schmerzen verursachen. Durch den Verschleiß der Bandscheibe sowie der kleinen Wirbelgelenke ist ein permanenter Rückenschmerz und eventuell auch Beinschmerz vorhanden sodass die Lebensqualität deutlich herabgesetzt ist. Weiterhin wird die Mobilität deutlich eingeschränkt. Eine orale Schmerztherapie ist nicht mehr ausreichend.

  • Diagnostische Maßnahmen wie Röntgen der WS in 2 Ebenen
  • Eventuell weiterführende Maßnahmen MRT WS/CT WS
  • Probatorische Infiltration der Gelenke
  • Schmerztherapie, Physiotherapie
  • Denervierung der Facettengelenke
  • Entfernung von Facettengelenkszysten

Bei höhergradigen Instabilitäten mit Einengung des Nervenkanals ist gegebenenfalls eine operative Maßnahme im Sinne einer Stabilisierung mit Freilegung des Nervenkanals erforderlich. 

  • Knöcherne Einengung des Nervenkanals und somit Einengung des Rückenmarks und der Rückenmarksnerven.
  • Hierdurch entsteht eine Druckbelastung mit Schmerzen in Rücken und Beinen insbesondere beim Gehen.
  • Im Spätstadium Verkürzung der Gehstrecke auf wenige Meter, Inkontinenz, 
  • Diagnostische Maßnahmen: Röntgen der WS in 2 Ebenen
  • weiterführende Maßnahmen MRT WS/CT WS
  • Schmerztherapie, Physiotherapie
  • Bei isolierten Schmerzen zunächst konservative Therapie
  • Bei Schmerzen mit Gefühlsstörungen oder/und Abnahme der Gehstrecke – Besprechung der OP-Notwendigkeit.
  • Bei Schmerzen, Gefühlsstörungen und einer Schwäche (Parese) ist eine Operation notwendig
  • Bei Armschmerzen oder Gefühlsstörungen im Bereich der Arme und Beine muss ebenfalls über eine Operation nachgedacht werden
  • Taubheit an Armen und/ oder  Beinen mit Kontrollverlust für Blase und Darm - Notfall-OP notwendig

Technische Ausstattung, apparativen Möglichkeiten

  • Konventionelle Röntgenuntersuchung
  • Hochleistung Spiral-CT (256 Zeilen)
  • Kernspintomografie (MRT mit 1,5 Tesla)
  • Ganzkörperszintigrafie
  • Sonografie
  • Ziehm- Bildwandler (fahrbares Röntgengerät bei Op´s)
  • Hochleistungsmikroskop (Tivato 700; Fa. Zeiss)
  • Highspeed-fräse